ASP Sortiertechnik

Serie RSL | Linearförderantriebe

rsl_linearfoerderantrieb

Die ASP Resosort Linearförderantriebe zeichnen sich durch ihre kompakte Bauform, aufeinander abgestimmte Baugrößen, hohe Förderleistung und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis besonders aus.

  • hohe Fördergeschwindigkeit
  • extreme Laufruhe des Fördergutes
  • konstantes Laufverhalten über die gesamte Förderstrecke
  • keine mech. Abstimmungsarbeiten bei Verwendung eines Resomaten

Detailinformationen zu Serie RSL

Baugröße: RSL1
Typ max.
Schienenlänge
max.
Schienengewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSL1K 300 mm 1,5 kg 4,0 kg 0,2 A IP54
RSL1 400 mm 1,5 kg 5,0 kg 0,2 A IP54
Baugröße: RSL2
Typ max.
Schienenlänge
max.
Schienengewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSL2 600 mm 3,0 kg 8,3 kg 0,4 A IP54
RSL2L 1000 mm 5,0 kg 12,0 kg 0,8 A IP54
Baugröße: RSL3
Typ max.
Schienenlänge
max.
Schienengewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSL3 1400 mm 10,0 kg 30,0 kg 1,2 A IP54
RSL3L 2000 mm 15,0 kg 50,0 kg 2,4 A IP54

 

Anmerkung
Die angeführten Werte sind Richtgrößen und gelten nur bei ausreichender Biegesteifigkeit und symmetrischer Anordnung der Schiene. Bei Auslegung der Schiene, muss das Gewicht des Fördergutes berücksichtigt werden.

Abmessungen (alle Maße in mm)
Maßblatt RSL 
Typ A B B' C D E F G G' H I J J±0.3 K K' L M N O P
RSL1/K 40 25 12,5 45 60 7,5 105 70 - 16,8 10 28,6 180 - 200 15 85 M5x15 M5x6
RSL1 40 25 12,5 45 60 7,5 155 120 60 17,8 10 27,3 240 - 260 15 85 M5x15 M5x6
RSL2 60 45 22,5 65 80 7,5 200 160 80 20 10 34,3 290 - 310 15 94 M5x15 M5x6
RSL2/L 60 45 22,5 60 80 10 400 360 180 20 10 34 530 - 550 15 94 M5x15 M5x6
RSL3 80 50 25,0 70 100 15 500 430 215 35 15 55 670 - 700 20 135 M6x20 M6x8
RSL3/L 80 50 25,0 70 100 15 1000 930 310 35 15 55 1170 585 1200 20 135 M6x20 M6x8
Aufbau Förderschiene 
1. Schienenaufbau
  • Der Schwerpunkt der Förderschiene soll mit der Mittelachse der schwingenden Platte des Linearförderantriebes fluchten.
  • Bei Einhaltung der angegebenen Schienenlängen bzw. Schienengewichte (inkl. Gewicht des Fördergutes) und Verwendung eines RESOMAT Frequenz-Steuergerätes, benötigt man keine mechanischen Abstimmungsarbeiten am Schwingförderantrieb.
  • Bei überschreiten der max. Schienenlängen bzw. Schienengewichte, ersuchen wir um Rücksprache mit einem unserer Techniker. In den meisten Fällen wird eine Erhöhung der Gegenmasse, (Ausgleichsgewicht) mit einem werkseitig vorgesehenen Zusatzgewicht ausreichend sein. Das Zusatzgewicht wird am Ausgleichsgewicht (an der Schieneneinlaufseite), an den dafür vorgesehenen Gewindebohrungen befestigt.

2. Schienenausführung
Um die stabilen Laufeigenschaften des Linearförderantriebes auf die jeweilige Förderschiene zu übertragen, sind bei Konstruktion und Materialauswahl folgende Punkte zu beachten:
  • Ausreichende Biegesteifigkeit der Förderschiene oder Förderrinne.
  • Starre Befestigung der Förderschiene auf der schwingenden Platte des Linearförderantriebes, an den dafür vorgesehenen Gewindebuchsen.
  • Das Material der Förderschiene sollte auf das jeweilige Fördergut abgestimmt werden, sodaß frühzeitiger Materialverschleiß an Lauffläche und Führungen vermieden wird.

3. Steuerung
Um beste Förderergebnisse erzielen zu können muss die Mechanik und die Elektronik auf„den Punkt" gebracht werden. Daher sollte die Steuerung des Linearförderantriebes mit einem RESOMAT Frequenzsteuergerät erfolgen.

Vorgangsweise der Einstellung
Am Schwingförderantrieb wird mit Hilfe des RESOMATEN zuerst die mechanische Resonanzfrequenz ermittelt. Dazu sollte die Förderschiene nur mit einem Prüfteil beladen werden.
Die Einstellung des Sollwertpotentiometers (Schwingungskraft) sollte im unterem Bereich (ca. 1-3) liegen, nur so hoch, sodaß sich das Prüfteil langsam auf der Förderschiene bewegt. Anschließend die Antriebsfrequenz mit Hilfe des RESOMATEN durchtasten und die mechanische Resonanzfrequenz ermitteln. Bei mechaniseher Resonanz hat das Prüfteil die größte Geschwindigkeit.
(Achtung! zwei oder mehrere Resonanzstellen sind möglich.) Die Hauptresonanzstelle ist die mit der größten Teilegeschwindigkeit.
Da in diesem Zustand das System aber sehr weich ist (Fördergeschwindigkeit-dämpfungsabhängig) muss die Ausgangsfrequenz (Arbeitspunkt) am RESOMATEN ca. 1,5 Hz höher als die mech. Resonanzfrequenz eingestellt werden (erzwungene Schwingung).
Bei großen Gewichtsveränderungen, bis hin zu Entleerung (z. B. bei Förderrinnen) bietet sich ein alternativer Antriebspunkt ca. 3 Hz niedriger als die mech. Resonanzfrequenz an.
Dadurch wird das Fördersystem mechaniseh stabil und die Fördergeschwindigkeit bleibt auch bei Gewichtsveränderungen konstant. Die endgültige Einstellung der Fördergeschwindigkeit erfolgt dann über das Sollwertpotentiometer.

Der RESOMAT liefert am Ausgang einen symetrischen Wechselstrom, daher entsteht kein störender Magnetisierungseffekt am Fördergut und keine Restremanenz am Magneten. Die Ausgangfrequenz des RESOMATEN ist absolut stabil.

Um Überlastungen am Schwingfördermagneten bzw. RESOMAT-Frequenzsteuergerät zu vermeiden, sollte eine Strommessung mit einem Dreheisenmessgerät durchgeführt werden. Gemessen wird der Ausgangsstrom des RESOMATEN bzw. Eingangsstrom des Linearförderantriebes. Die Stromaufnahme bei eingestellter Ausgangsfrequenz (Arbeitspunkt) und Schwingungskraft (Sollwerteinstellung) soll keinesfalls oberhalb der werkseitig zugelassenen Stromaufnahme (siehe Leistungsdaten) des jeweiligen RESOSORT-Linearförderantriebes liegen.


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