ASP Sortiertechnik

Serie RSR | Rundförderantriebe

rsr_rundfoerderantrieb

Die ASP Resosort Rundförderantriebe zeichnen sich durch ihre kompakte Bauform, aufeinander abgestimmte Baugrößen, hohe Förderleistung und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis besonders aus.

  • hohe Fördergeschwindigkeit
  • extreme Laufruhe des Fördergutes
  • konstantes Laufverhalten über die gesamte Förderstrecke
  • keine mech. Abstimmungsarbeiten bei Verwendung eines Resomaten

Detailinformationen zu Serie RSR

Baugröße: RSR180
Typ max.
Topf-Ø
max.
Füllgewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSR180 250/270/250 10 kg 17,6 kg 1,2 A IP54
Baugröße: RSR280
Typ max.
Topf-Ø
max.
Füllgewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSR280 400/470/450 15 kg 38,2 kg 2,6 A IP54
Baugröße: RSR400
Typ max.
Topf-Ø
max.
Füllgewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSR400 550/680/650 25 kg 81,5 kg 4,5 A IP54
Baugröße: RSR500
Typ max.
Topf-Ø
max.
Füllgewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSR500 700/800/800 40 kg 113,0 kg 9,0 A IP54
Baugröße: RSR600
Typ max.
Topf-Ø
max.
Füllgewicht
Eigengewicht max. Stromaufnahme
bei 230V, 50Hz
Schutzart
RSR600 800/950/950 40 kg 163,0 kg 9,0 A IP54

 

Anmerkung
Die angeführten Werte sind Richtgrößen und gelten nur bei symmetrischer Anordnung der Nutzlast, sowie ausreichender Steifigkeit der Topfkonstruktion. Bei Auswahl des Rundförderantriebes, muss das Topfgewicht inkl. Fördergut, sowie die Topfform und der Topfdurchmesser berücksichtigt werden.

Abmessungen (alle Maße in mm)
Maßblatt RSR 
Typ A B C D E F G H I J K L M N O P
RSR180 Ø180 Ø185 Ø207 10 168,0 - 188,0 LK Ø182 M6x6 - LK Ø242 Ø262 3x120° - M10x24 Ø6,6
RSR280 Ø280 Ø285 Ø322 15 193,0 203,0 213,0 LK Ø282 M8x8 M8x15 LK Ø372 Ø402 3x120° 4x90° M10x24 Ø9,0
RSR400 Ø400 Ø405 Ø460 15 195,0 205,0 215,0 LK Ø410 M10x10 M8x15 LK Ø530 Ø560 4x90° 6x60° Ø13x24 Ø11,0
RSR500 Ø500 Ø505 Ø575 15 226,5 236,5 246,5 LK Ø515 M10x10 M8x15 LK Ø665 Ø695 4x90° 8x45° Ø13x28 Ø11,0
RSR600 Ø600 Ø605 Ø690 20 241,5 251,5 261,5 LK Ø615 M12x12 M8x15 LK Ø775 Ø835 4x90° 8x45° Ø13x28 Ø13,0
Topfausführung 
1. Sortiertopfaufbau
  • Symmetrischer Aufbau des Sortiertopfes auf die schwingende Platte des Rundförderantriebes.
  • Der Schwerpunkt der Nutzlast soll im Bereich der Mittelachse der schwingenden Platte des Rundförderantriebes liegen.
  • Bei Einhaltung der angegebenen Topfdurchmesser bzw. Topfgewichte inkl. Fördergut und Verwendung eines RESOMAT Frequenz-Steuergerätes, benötigt man keine meachanische Abstimmungsarbeiten am Schwingförderantrieb.
  • Bei Überschreiten der max. Topfdurchmesser bzw. Topfgewichte, ersuchen wir um Rücksprache mit einem unserer Techniker.


2. Sortiertopfausführung
Um die stabilen Laufeigenschaften des Rundförderantriebes auf den jeweiligen Sortiertopf zu übertragen, sind folgende Punkte zu beachten:
  • ausreichende Steifigkeit der jeweiligen Topfkonstruktion,
  • starre Befestigung des Sortiertopfes am Bund der schwingenden Platte (ausser Typ RSR 180) des Rundförderantriebes an den dafür vorgesehenen Gewindebuchsen.
  • Auf Wunsch können die Rundförderantriebe mit zusätzlicher Zentralbefestigung (Gewindebuchsen bzw. Duchgangsbohrungen sind standardmäßig vorhanden) ausgerüstet werden.
  • Das Material des Sortiertopfes und die Topfbeschichtung sollten auf das jeweilige Fördergut abgestimmt werden, sodass optimale Laufeigenschaften des Fördergutes gewährleistet sind und frühzeitiger Materialverschleiß an der Topfwendel und im Schikanenbereich vermieden werden.


3. Steuerung
Um beste Förderergebnisse erzielen zu können, muss die Mechanik und die Elektronik auf "den Punkt" gebracht werden. Daher sollte die Steuerung des Rundförderantriebes mit einem RESOMAT Frequenzsteuergerät erfolgen.

Vorgangsweise der Einstellung
Am Schwingförderantrieb wird mit Hilfe des RESOMATEN zuerst die mechanische Resonanzfrequenz ermittelt. Dazu sollte der Sortiertopf nur mit einem Prüfteil beladen werden. Die Einstellung des Sollwertpotentiometers (Schwingungskraft) sollte im unterem Bereich (ca. 1-3) liegen, nur so hoch, sodass sich das Prüfteil langsam auf der Topfwendel bewegt. Anschließend die Antriebsfrequenz mit Hilfe des RESOMATEN durchtasten und die mechanische Resonanzfrequenz ermitteln. Bei mechanischer Resonanz hat das Prüfteil die größte Geschwindigkeit. (ACHTUNG! Zwei oder mehrere Resonanzstellen sind möglich).

Die Hauptresonanzstelle ist die, mit der größten Teilegeschwindigkeit. Da in diesem Zustand das System aber sehr weich ist, (Fördergeschwindigkeit-dämpungsabhängig) muss die Ausgangsfrequenz (Arbeitspunkt) am RESOMATEN ca. 1,5 Hz höher als die mech. Resonanzfrequenz eingestellt werden (erzwungene Schwingung). Bei großen Gewichtsveränderungen, bis hin zu Entleerung, bietet sich ein alternativer Antriebspunkt ca. 3 Hz niedriger als die mech. Resonanzfrequenz an. Dadurch wird das Fördersystem mechanisch stabil und die Fördergeschwindigkeit bleibt auch bei Gewichtsveränderungen konstant. Die endgültige Einstellung der Fördergeschwindigkeit erfolgt dann über das Sollwertpotentiometer.

Der RESOMAT liefert am Ausgang einen symmetrischen Wechselstrom, daher entsteht kein störender Magnetisierungseffekt am Fördergut und keine Restremanenz am Magneten. Die Ausgangsfrequenz des RESOMATEN ist absolut stabil.

Um Überlastungen am Schwingfördermagneten bzw. RESOMAT-Frequenzsteuergerät zu vermeiden, sollte eine Strommessung mit einem Dreheisenmessgerät durchgeführt werden. Gemessen wird der Ausgangsstrom des RESOMATEN bzw. Eingangsstrom des Rundförderantriebes. Die Stromaufnahme bei eingestellter Ausgangsfrequenz (Arbeitspunkt) und Schwingungskraft (Sollwerteinstellung) soll keinesfalls oberhalb der werkseitig zugelassenen Stromaufnahme (siehe Leistungsdaten) des jeweiligen RESOSORT-Rundförderantriebes liegen.


  •  Angebot
     Datenblatt
     Bedienungsanleitung
     STEP
     DXF
     IGES
     3D
     PDF